News in Kürze

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Neue Adressen, Termine, Innovationen und Wasserstandsmeldungen – auch zum Veganuary – auf einen Blick

Foto: Nils Hasenau Frederick’s

Das Frederick’s im Sony Center am Potsdamer Platz setzt im Januar vier neue vegane Gerichte auf die Speisekarte: Gäste dürfen sich auf Trüffel Arancini mit einem Carpaccio vom Kräuterseitling freuen, außerdem finden vegane Esser*innen im Januar „Faux Jakobsmuschel Ceviche“ auf der Frederick’s-Karte. Die süß-sauer glasierte Aubergine mit Kurkuma (Foto) und der Blumenkohl mit Granatapfel und Kapern kommen ebenfalls ohne tierische Produkte aus.

Frederick’s, Sony Center, Potsdamer Platz, Bellevue Straße 1, Tel. 030 31 19 67 36, www.fredericksberlin.com


Foto: Nils Hasenau Frühstück 3000

In dem gehobenen Frühstücks­restaurant werden pflanzenbasierte Esser*innen seit Eröffnung fündig. So gibt es auf der Speisekarte zum Beispiel den allseits beliebten veganen Frühstücksburrito, den Küchenchef Lukas Mann und sein Team mit der pflanzlichen Ei-Alternative Perfeggt zubereiten. Im Januar werden außerdem die wechselnden Lunch-Specials aus der veganen Küche kommen: Los geht es mit geschmortem Sellerie, Pilzpâté, Petersiliencreme und Buchweizen.

Frühstück 3000, Bülowstraße 101, Schöneberg Tel. 030 436 666 59, www.fruehstueck3000.com


Foto: Ryong Ryong

Auch diese Restaurants haben sich der veganen Küche verschrieben und verzichten ganzjährlich auf tierische Produkte. Die Gerichte orientieren sich an typischem Streetfood aus Vietnam und heben dieses auf ein höheres Level. Das Ergebnis sind Kreationen wie „Autumn Leaves“: ein Kombu-Algensalat mit roten Zwiebeln und Peperoni, serviert auf einem Chinakohlblatt mit Nori-Mayonnaise und einem Soja-Limetten-Dressing. Unbedingt probieren sollte man die veganen Burger im Tempuramantel mit Miso-Tofu, Jackfruitpatty oder getrüffelten Buchenpilzen.

Ryong, Torstraße 59, Prenzlauer Berg, Tel. 030 30 30 70 47,
und Rykestraße 36, Prenzlauer Berg, Tel. 030 44 03 84 86,
www.ryong.de


Foto: KEZZYN Jolesch

Seit über 25 Jahren ist das Restaurant Jolesch in Kreuzberg die Anlaufstelle für deftige österreichische Küche in der deutschen Hauptstadt. Selbstverständlich kommen dabei auch Schnitzel-Liebhaber*innen auf ihre Kosten – und zwar auch solche, die auf tierische Produkte verzichten möchten. Das Jolesch bietet ein veganes Schnitzel aus Tempeh mit Erdäpfelsalat, Bohnen und Radieschen an.

Jolesch, Muskauer Straße 1, Kreuzberg, Tel. 030 612 35 81, www.jolesch.de


Foto: @pewpew.productions Cookies Cream

Das Sternerestaurant Cookies Cream ist ein Pionier der vegetarischen Küche und seit fünf Jahren sind rund 80 Prozent der Speisekarte vegan. Mit Gerichten wie der BBQ-Karotte mit Cashew-Buttermilch (Foto), dem Wurzelwerk mit Herbsttrompeten oder dem Sauerkraut-Dashi, können die Gäste Innovationen genießen und gleichzeitig einen umweltfreundlichen Lebensstil für sich selbst kreieren. Passend zum Menü gibt es ein alkoholfreies Getränkeangebot, das das kulinarische Erlebnis abrundet. Vom exklusiven Cookies Cream maßgeschneiderten „Bouche“ Kombucha, einem Glas Hibiskus Fizz oder einem prickelnden „Ambijus Clearly Confused“ bis hin zu den hausgemachten alkoholfreien Getränken wie dem Hojicha Sesam, Ginger-Mint-Verjus, Paprika-Fennel-Coconut und Cucumber-Sauerkraut.

Cookies Cream, Behrenstraße 55, Mitte, Tel. 030 680 730 448, www.cookiescream.com


Foto: @pewpew.productions Crackers

Die Mixologen vom Crackers, Dada und Leo, haben fünf alkoholfreie Cocktails mit Zutaten aus wiederverwendeten oder geretteten Produkten kreiert. Eine hausgemachte Zitrusreduktion wird aus dem überschüssigen Saft hergestellt, der Gurkensirup wird aus den Stücken und Schalen der Garnierung gewonnen und Kaffeereste werden zu Sirup verarbeitet. Die Kaki, die Birne und der Ingwer werden zu Fruchtleder verarbeitet, das als essbare Garnierung dient. Drinks wie der Long Island No Tea (Foto), die Cucumber Lemonade, der Citrus Spritz, der „Freischoppen“ oder der Pear-Haps bereichern die Cocktailszene.

Crackers, Friedrichstraße 158 / Unter den Linden, Mitte, Tel. 030 680 730 488, www.crackersberlin.com


Foto: Cecilia Foga Good n’Vegan

Deutschlands erster rein veganer Lieferservice versorgt aktuell den Berliner Osten mit Köstlichkeiten aus der pflanzenbasierten Küche. Wer im Januar auf der Suche nach einem veganen Festschmaus ist, bestellt sich über Wolt vegane Burger, Moussaka und Trüffelpasta direkt vor die Haus­tür, oder schaut im Good n’Vegan-Deli auf der Kastanienallee vorbei. Im Rahmen des Veganuary hat der vegane Lieferservice außerdem eine ganz besondere Box kreiert: Darin finden hungrige Challenge-Teilnehmende ein veganes 3-Gang-Menü aus der vietnamesischen Küche, von Frühlingsrollen über Phở-Suppe bis hin zu chè thập cẩm, einem Dessert mit Bohnen und Kokosnussmilch. Die Veganuary-Box kann man im Januar über get voilà in die eigenen vier Wände bestellen.

Good n’Vegan, Deli: Kastanienallee 82, Prenzlauer Berg, www.goodnvegan.com


Foto: Nils Hasenau Brasserie Colette

Bei französischer Küche denken wahrscheinlich die wenigsten an vegane Gerichte. Doch spätestens seit dem pflanzenbasierten Stadtmenü der Brasserie Colette im Rahmen der Berlin Food Week 2022 sollte klar sein: Der typische Colette-Geschmack à la Tim Raue funktioniert auch ohne tierische Produkte! Den Erfolg des veganen Menüs hat das Colette-Team zum Anlass genommen, das neue Jahr mit einem weiteren pflanzenbasierten Monatsmenü zu starten. Veganuary-Teilnehmende dürfen sich auf fünf kreative vegane Gänge freuen – von Schwarzwurzel mit Mango und Veilchen bis hin zu Pomelo mit Tapioka, Vanille und Galgant. In Zukunft sollen die wechselnden Menüs in der Brasserie Colette regelmäßig vegan daherkommen.

Brasserie Colette, Passauer Straße 5–7, Schöneberg, Tel. 030 219 92 174, www.brasseriecolette.de/berlin


Foto: Nils Hasenau Oukan

Im Oukan braucht es keine Challenge, um sich in der pflanzenbasierten Küche auszuprobieren. Denn in dem japanischen Restaurant in der Ackerstraße werden das gesamte Jahr über ausschließlich vegane Gerichte serviert. Die saisonal-regionale Küche ist inspiriert von der Jahrhunderte alten „Shōjin ryōri“-Tradition (japanische buddhistische Tempelkost) und hat den Ansatz dem Körper das zu geben, was er braucht. Wer die vielfältigen Möglichkeiten veganer Ernährung auf Fine-Dining-Niveau erleben möchte, ist hier goldrichtig.
(Hinweis: Ab sofort wird ausschließlich Kartenzahlung akzeptiert.)

Oukan, Ackerstraße 144 (im Hinterhof), Mitte, Tel. 030 54 77 47 16, www.oukan.de


Foto: Nils Hasenau Kreuzberger Himmel

Das von Geflüchteten betriebene Restaurant in der Yorckstraße serviert seinen Gästen Spezialitäten aus der syrischen Küche. Und die bietet eine ganze Reihe an veganen Kreationen! Auf der Speisekarte finden hungrige Veganer*innen pflanzenbasierte Vorspeisen wie Hummus, Baba Ganoush oder Cawry sowie Hauptspeisen wie Markat Shaga: Zucchini mit Kichererbsen in Tomatensauce mit Basmatireis.

Kreuzberger Himmel, Yorckstraße 89, Kreuzberg, Tel. 030 92 14 27 82, www.kreuzberger-himmel.de


Tisk

Eine Adresse, die wieder Spaß und Genuss verspricht. Mit Jan Rzehak (Foto) ist ein vielversprechendes Kochtalent ins Team vom Tisk eingestiegen. Vielleicht haben ihn einige noch vom Cookies Cream als Sous-Chef in Erinnerung? Jedenfalls will der Berliner, der seine Ausbildung bei Christian Lohse im Fischers Fritz absolviert hat, mehr und das Restaurantkonzept erweitern. Bei einem ersten Besuch zeigt er, was neben dem „Old Friends“-Menü möglich ist. Hierbei werden modernisierte Gasthausklassiker wie z.B. Blutwurstkroketten, Matjes-Stulle oder Schwarzfederhuhn serviert. Eine vegetarische Variante ist selbstverständlich im Angebot. Im anspruchsvolleren Tisk-Menü überzeugen unter anderem der Gang mit Chicorée, der geröstet auf einem Hügel aus Kohlrabi, Scarmorza, Kartoffelcreme und Senfsaat sitzt. Das Onsenei, auf Anraten mit dem knusprigen Palmkohl, mit Labneh und Verjus vermischt, schafft geschmacklich Wohligkeit.

Tisk, Neckarstraße 12, Neukölln, Tel. 030 398 20 00 00, www.tisk-speisekneipe.de,„Old Friends“-Menü ab 45 €, Vier Gänge Tisk-Menü 55 €, sechs Gänge 75 €


Tante Fichte

Endlich wieder ein Anlass zum Day Drinking! Möglich ist das beim sogenannten beschwipsten Lunch am Sonntag, den 26. Februar. Einmal im Monat öffnet das Team schon mittags und das Trio Michael Köhle, Viktoria Kniely und Küchenchef Dominik Matokanovic (v.l.n.r.) servieren ein Menü aus regionalen Produkten mit kroatischen Einflüssen, das mit der Weinexpertise des Serviceteams den Lunch zu einem beschwipsten Erlebnis werden lassen. „Mit meinen Gerichten will ich ein Gefühl von Heimat vermitteln – und die ist für mich neben Berlin ganz klar Kroatien.“ Kleine Gerichte werden in Schalen im Menüformat angeboten. Darunter Cevapcici im TF-Style, gebratener Fisch und ein Sopska-Bauernsalat. Den Genuss zum Teilen gibt es für 75 € pro Person. Ob Sie als Gast am Ende betrunken sind oder nicht? Ihre Sache!

Tante Fichte, Fichtestraße 31, Kreuzberg, Tel. 030 69 00 15 22, www.tantefichte.berlin


Foto: Grand Visions TasteTwelve

Gerade in turbulenten Zeiten ist Genuss Balsam für die Seele. Der kulinarische Stadtführer Taste Twelve schafft einen Ausgleich zum Alltag und fördert das Zusammensein. Jeden Monat einmal schlemmen: Taste Twelve ist ein Restaurantführer mit Einladung, der in erster Linie Feinschmecker dazu motivieren möchte, ihre Stadt kulinarisch neu zu entdecken. Zwölf Tipps mit verschiedener Küchenausrichtung bieten Abwechslung und eine Hilfestellung für alle, die auf der Suche nach kulinarischen Neuentdeckungen sind. Bei Vorlage des Büchleins werden eine Person und ihre Begleitung zu einer von zwei Hauptspeisen eingeladen. Eine besondere Menüregelung gibt es auch. Diesmal sind in Berlin dabei: Aufwind, Brasserie am Gendarmenmarkt, Brikz, Frühstück 3000, Hoffgarten, Jäger & Lustig, Lindwerder, Kochu Karu, Oukan, Pots, Ristorante Cumberland und To the Bone. Der lange Aktionszeitraum bis zum 31. Dezember 2023 erlaubt viele kulinarische Entdeckungen. Erhältlich ist Taste Twelve in ausgewählten Buch- und Weinhandlungen, Concept Stores oder Geschenkeläden sowie im Webshop. Zum Preis von 39,90 € eignet sich Taste Twelve hervorragend als Geschenk.

Taste Twelve, www.tastetwelve.de


Foto: Kira Möller Root

Eine mehr als beeindruckende Adresse. Nicht nur durch die Historie. Als Haupttelegraphenamt zwischen Oranienburger Straße und Bode-Museum wurde das Gebäude ab 1910 errichtet und 1916 als teuerster Postbau Deutschlands mit modernster Technik eröffnet. Heute sind im Restaurant noch Maschinenteile zu erkennen, die für das damalige Rohrpostsystem notwendig waren. Das Restaurant Root beeindruckt auch noch mal mit seinem gläsernen Dach mit Blick auf die umliegenden Gebäude des Innenhofes. Es gibt viel Platz und die Inneneinrichtung lässt kaum Wünsche offen: ob zu zweit, intim in einer stillen Ecke, oder als Gruppe an runden Tischen umrahmt mit Polstermöbeln. Auch die Speisekarte schafft den größtmöglichen Spagat, fast alle bedienen zu können. Neben Sushi-Spezialitäten serviert das Team Gerichte aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Zurück zur Wurzel – deshalb der Name Root – des Geschmacks. „Wir kochen echte vegetarische und vegane Gerichte – alle kommen ohne Ersatzprodukte aus“, so Roland Mary. Wenn möglich kommen die Produkte aus dem Umland.

Root, im Telegraphenamt Monbijoustraße 11, Mitte, Tel. 030 99 40 59 150, www.root-restaurant.com


Foto: Chiara Cigliutti Ishi by Henssler

Ishi bedeutet Stein, und das ist in Stefan Hensslers Karriere wohl ein weiterer Meilenstein, das neue Restaurantkonzept, das im Ritz Carlton eingezogen ist. Vorher hieß es noch GO by Steffen Henssler, jetzt also Ishi. Als „Premiumsegment ebnet das neueste Konzept der Gruppe den Weg für die Expansion in der internationalen Luxushotellerie“, so die Strategie. Im Restaurant stehen z.B. Wagyu vom heißen Stein und Bluefin Tuna ebenso auf der Speisekarte wie Jakobsmuschel mit Foie Gras und Vanille Miso, Seeteufel mit Krustentier-Bouillabaisse und Ceviche mit Umami-Tomaten und Kaviar. Weiterhin funktioniert aber auch der Lieferservice. Entsprechend zeitgemäß nachhaltig kann Sushi & Sashimi auf Porzellan und Keramik nach Hause geliefert werden – auf Wunsch. Diese werden nach dem Dinner wieder zum Wunschzeitpunkt abgeholt. Zu bestellen bei www.gobysteffenhenssler.com

Ishi by Henssler, im Ritz Carlton, Potsdamer Platz 3, Tiergarten, www.ishibyhenssler.com


Foto: Pujan Shakupa Pars

Kristiane Kegelmanns Handschrift ist unverkennbar. Im gerade eröffneten Restaurant sind es klare Linien, schlichtes Mobiliar, weiße Wände, die vorherrschen. Ein Relief schmückt jeweils die Gasträume. Kegelmann (Foto, ganz rechts) nennt es „pur, reduziert und auf den Punkt“. Tagsüber fungieren die Räume als Café und es findet der Verkauf von Pralinen statt. Ab 18 Uhr wird ein Sechs-Gänge-Menü serviert. Ravioli gefüllt mit Schalotten und Kräuterseitlingen werden mit überzeugender Raffinesse zubereitet. Genauso wie bei allen anderen Gerichten ist ein feines Gespür für Kompositionen genussvoll zu entdecken. Bei einem entstand anfänglich der Zweifel, ob die Portionen angemessen seien. Sind sie. Es ist eine Adresse für einen entspannten Ausnahme-Abend mit Freund*innen.

Pars, Grolmannstraße 53, Charlottenburg, Tel. 030 499 197 86, www.pars.berlin, Sechs Gänge 95 €


Schwarze Heidi

Wenn sich der Käsefaden zieht und das Röschti knistert – dann kann die Fondue-Hütte von Jeniffer Mulinde-Schmid nicht weit sein. Ein Kurzurlaub in die Schweiz ist somit möglich. Es ist wieder an der Zeit: Sie und ihre Gäste feierten auf dem RAW-Gelände die Hütten-Eröffnung und den Anfang der kalten Jahreszeit. Neben Käsefondue werden weitere Schweizer Spezialitäten serviert. Die Hütte bietet Platz für bis zu 100 Personen. Und bei Buchungen ab 50 Personen kann sie auch exklusiv gemietet werden.

Schwarze Heidi, Hinterm Berg, RAW-Gelände,
Revaler Straße 99, Friedrichshain, www.fonduehuette.com,
Achtung! Ab 10 Personen bitte direkt anfragen unter: hintermberg@schwarzeheidi.de