Foto: Refueat Aufmacher RefuEat
Corona-Krise

In Zeiten wie diesen ...

Eigentlich heißt es im Song der Toten Hosen „An Tagen wie diesen“, da geht es um ein anderes herrlich pralles Lebensgefühl.
Dass davon in diesen Zeiten noch ein wenig bleibt, haben sich einige Restaurants und Cafés etwas einfallen lassen, auch wenn sie seit dem 22. März nicht mehr geöffnet haben dürfen, denn „sie dürfen allerdings Speisen und Getränke zur Abholung oder zur Lieferung anbieten. Für die Abholung, auch durch Lieferdienste, sind geeignete Vorkehrung zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen“, so die offizielle Verlautbarung.
Wenn auch Sie helfen möchten oder besondere Aktionen planen, Außer-Haus-Verkäufe, einen Lieferservice oder ähnliches einrichten und mitteilen möchten, senden Sie uns möglichst mit einem Foto einfach eine E-Mail


Kochen für Helden:

Tulus Lotrek

„Wir kochen Essen für die, die den Laden in Zeiten der Krise zusammenhalten“
Max Strohe, Sternekoch vom Tulus Lotrek, steht in der Küche und kocht. „Mit Maximalabstand zueinander und unter Beachtung nachgerade neurotischer Desinfektionsvorschriften kochen wir unser volles Kühlhaus leer und haben dazu noch eine Riesenwarenspende von Rungis express GmbH bekommen. Danke und Tusch dafür!“ Auf dem Herd stehen Töpfe mit Gulasch, Tomatensuppe und Curry. Strohe und Team stellen diese Gerichte denen kostenfrei zur Verfügung, die dafür sorgen, dass es in Berlin weiter läuft. Also Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Supermarktkassiererinnen und -kassierer, Feuerwehrfrauen und -männer. Sie alle sollen sich per Mail oder telefonisch ab 10 Uhr melden. Strohe bittet darum nicht einfach vorbeizukommen, denn „wir wollen Menschenansammlungen um jeden Preis vermeiden“. Das Restaurant ist geschlossen! Gleichzeitig richtet er an Lieferanten die Bitte: „Wenn ihr noch etwas in den Lagern habt, das ihr nicht verkaufen könnt und sowieso unterwegs seid, nehmen wir es euch sehr gern ab!“
Mittlerweile hat die Initiative von Ilona Scholz und Max Strohe bundesweit Schule gemacht. Seit ein paar Tagen kann Jede und Jeder seinen Teil dazu beitragen. Unter dem Motto „Kochen für Helden“ (www.startnext.com/kochen-fuer-helden-berlin) wird Geld gesammelt „für die Deckung von Kosten für Infrastruktur, Ware, Transport, Energie, Abfallkosten und Arbeit im Rahmen des Projektes. „Je mehr zusammenkommt, desto länger können wir kochen.“

Tulus Lotrek, Fichtestraße 24, Kreuzberg, Tel. 030 41 95 66 87, mail@tuluslotrek.de, www.tuluslotrek.de


Übernachtungen für Helden:

Foto: Hotel Adlon Kempinski Berlin Hotel Adlon Kempinski Berlin

Hotel Adlon Kempinski Berlin
„An vorderster Front kämpfen Tag für Tag vor allem die Ärzte, Schwestern und das Pflegepersonal unermüdlich um das Wohl ihrer Patienten“. Um diesen großartigen Berliner Helden für ihren aufopferungsvollen Einsatz zu danken, hat das Hotel Adlon Kempinski Berlin ein Kontingent von über tausend Übernachtungen aufgelegt, die die Beteiligten – sobald die Krise überstanden ist und die Restriktionen bei Hotelübernachtungen wieder gelockert sind – bis Ende März 2021 abrufen können. Jeweils eine Nacht im Einzel- oder Doppelzimmer können die „Helden“ kostenlos in dem Traditionshotel am Brandenburger Tor verbringen. Unter dem Stichwort „Helden im Gesundheitswesen“ können die Übernachtungen mit einer E-Mail an reservation.adlon@kempinski.com angefragt und nach Absprache und Verfügbarkeit reserviert werden.
Weil auch das Osterfest vor der Tür steht, das im Zeichen der Corona-Krise für alle anders und für viele vermutlich auch traurig ausfallen wird, hält das Hotel an seiner Tradition des Osterlamm-Backens fest. Damit sollen in diesem Jahr nicht nur die Gäste des Hauses erfreut werden, sondern die sich in der Ausbildung zum Koch befindlichen Azubis planen eine große Backaktion für die Krisenhelfer. Über 500 Osterlämmer werden sie in der hoteleigenen Bäckerei produzieren, einpacken und als kleinen Ostergruß an einige Krisenhelfer in der Stadt verteilen, darunter selbstverständlich auch an Obdachlose. 

Hotel Adlon Kempinski Berlin, Unter den Linden 77, Mitte, Tel. 030 2261 0, reservation.adlon@kempinski.com, www.kempinski.com/de/berlin/hotel-adlon


Gute Produkte zu dir nach Hause:

Foto: Stay Home Club Berlin Stay Home Club Berlin

Stay Home Club Berlin
Die Crew von Ostmost hat den Stay Home Club gegründet. „Wir als Getränkeanbieter sind unmittelbar von der Schließung von Bars, Clubs und Kneipen betroffen, denn die Gastro macht 80 bis 90 Prozent unseres Umsatzes aus. Wir sind wie viele andere in unserer Existenz bedroht, deshalb schrauben wir mit Hochdruck an einem Notfallplan. Das Ergebnis: Der Stay Home Club Berlin – ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen, die jeweils einen größeren Zweck verfolgen – von sozial bis ökologisch. Verkauft werden faire und nachhaltige Produkte. Der Stay Home Club Berlin ist ein Shop, der dir die Basics für die Isolation liefert und dafür sorgt, dass keiner unnötig vor die Tür muss. Neben Getränken findet man bei uns Kondome sowie frisches, krummes Bio-Gemüse und ‑Obst. Mit jeder Bestellung wandern 5 Euro in den United We Stream-Spendentopf, der die Berliner Clubs, Veranstalter*innen und Künstler*innen in Form eines SOS-Notfall-Plans finanziell unterstützt.“
Stay Home Club Berlin, www.stayhomeclub-berlin.de
United We Stream, www.unitedwestream.berlin


Lieferservice & Hilfe bei Besorgungen:

Hut & Vino

Hut & Vino
Der kleine Hut- und Weinladen ist geschlossen. Doch die Hut&Wein-Besitzer werden das Geschäft am Leben erhalten und sind für diejenigen ansprechbar, die Unterstützung brauchen. Das gesamte Sortiment wird kostenlos in Berlin geliefert. Egal ob Frühlingshut, Rotwein oder Šljivovica. Ein Anruf genügt und Lukas und Mitani sind an der Strippe und beraten, nehmen die Bestellung auf und liefern diese täglich aus – auch kontaktlos, wenn gewünscht. Darüber hinaus können Kunden gerne einfach anrufen, um zu reden. Wer sich als Risikogruppe gar nicht mehr aus dem Haus traut, dem hilft Hut & Wein mit kleinen & großen Besorgungen sowie Botengängen aus. Ruft dazu einfach an!
Hut & Vino, Schwedter Straße 52, Prenzlauer Berg, Tel. 0178 510 27 99 oder Tel. 0152 25 39 14 71, www.hutundvino.de. Das gesamte Sortiment ist unter www.hut.berlin, sowie www.samovino.com und www.braun-wein-sekt.de zu finden.


Essen für Zuhause und für die Seele,
zum Abholen oder geliefert:

Restaurant Tim Raue

Tim Raue plant Größeres:
„Wir werden aus allen Restaurants und Konzepten die beliebtesten Gerichte und Eintöpfe kochen“. Das Pop-up-Casual-Delivery-Food-Konzept steht unter dem Motto „Fucking Great aka Fuh Kin Great“. Alle Infos gibts im Laufe der Woche über die Webseite www.tim-raue.com


Aber erstmal Kaffee:

Andraschko Kaffeemanufaktur

Andraschko Kaffeemanufaktur
In der Andraschko Kaffeemanufaktur wird weiter geröstet – gerade auch für alle, die Zuhause bleiben müssen oder das Berufsleben per Home-Office aufrecht erhalten! Und wer als EssPress-Leser*in zur Zeit dort Kaffee bestellt, der bekommt ein Päckchen Tee dazu (Codewort: esspress). Denn es heißt ja bekanntlich: Abwarten und Tee trinken!
Bestellung@andraschkokaffee.com, www.andraschkokaffee.com


Takeaway in Brandenburg:

Landgut Schönwalde

Landgut Schönwalde
Sie können jeden Freitag ab 12 Uhr, Samstag und Sonntag ab 10 Uhr „radikales Landessen“ abholen. Am besten nach Vorbestellung und noch besser, wenn Sie Ihre „Tuppen“ für das Essen mitbringen, so wird Umwelt nicht unnötig mit Müll belastet. Außerdem findet weiterhin die Marktschwärmerei immer freitags von 17 Uhr bis 18.30 Uhr statt.
Landgut Schönwalde, Dorfstraße 31, 14621 Schönwalde-Glien, Tel. 0172 386 60 75, www.daslandgut.de


Takeaway- und Lieferservice:

Foto: 100Brote 100Brote

100Brote
Das Team von 100Brote bietet einen Brotlieferservice für den Bötzowkiez und das Winsviertel im Prenzlauer Berg an. Einfach auf die Homepage gehen und dort bestellen, dann wird am nächsten Tag kontaktlos und kostenlos geliefert.
100Brote, Hufelandstraße 2, Prenzlauer Berg, Tel. 0173 601 59 13, deli@100brote.de, www.100brote.de

Foto: BRLO BRLO Brwhouse

BRLO Brwhouse
Selbstverständlich wird auch täglich von 10 bis 20 Uhr BRLO-Bier und HEQUA direkt nach Hause geliefert. Aber auch verschiedene Gerichte aus dem BRLO Brwhouse. Zur Auswahl stehen: Vegetarische Gerichte wie Blumenkohl mit Vadouvan oder wilder Brokkoli. Oder eben mit Fleisch: Keule oder Berliner Frikassee, beides vom Kikok-Huhn oder Rippchen vom Freilandschwein. Mit einer einfachen Kochanleitung sind sie zu Hause im handumdrehen erwärmt und servierfertig, denn alle Gerichte sind vorgekocht, portioniert und vakuumverpackt und können auch täglich von 14 bis 18 Uhr abgeholt werden. 10 Prozent der Einnahmen aus dem Lieferservice geht als Spende zu „Kochen für Helden“. Seit dieser Woche haben sich BRLO und andere Köche dieser Initiative angeschlossen und beliefern die Menschen, die gerade jetzt unser System am Laufen halten.
BRLO Brwhouse, Schöneberger Straße 16, Kreuzberg, Tel. 030 55 57 76 06, brwhouse@brlo.de, www.brlo-brwhouse.de/lieferservice

Foto: Selina Schrader Dingsdums

Dingsdums
Ob z.B. mit Spinat und Hähnchen oder mit Seelachs und Trüffelkartoffel: Die Dingsdums-Dumplings sind auch für zu Hause zu haben. Gefroren zwar, aber sie sind leicht zuzubereiten. Entweder in der Pfanne braten oder dämpfen. Die originellen Teigtaschen aus Resten werden kostenlos am Tag nach der Bestellung geliefert und zwar zwischen 10 und 15 Uhr ab folgendem Mindestbestellwert: Kreuzberg, Friedrichshain – ab 20 Euro; Mitte, Prenzlauer Berg, Lichtenberg, Treptow, Neukölln, Tempelhof – ab 30 Euro; Charlottenburg, Schöneberg – ab 40 Euro.
Dingsdums, www.dingsdums.de/shop

Foto: The Dude for Food Estelle Dining

Estelle Dining
Das Estelle Dining bietet von Montag bis Samstag einen Takeaway-Service an, der in der Zeit von 12 bis 15 und 17 bis 21 Uhr verfügbar ist. Bestellungen werden entweder via E-Mail oder telefonisch entgegengenommen.
Estelle Dining, Kopenhagener Straße 12a, Prenzlauer Berg, Tel. 030 44 01 20 36, Hello@estelle-dining.com, https://estelle-dining.com/visit-1

Foto: Hammers Weinkostbar Hammers Weinkostbar

Hammers Weinkostbar
Die Weinbar ist zwar geschlossen, doch der Weinverkauf geht dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr weiter, um wenigstens einige der laufenden Kosten decken zu können. Aber aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind alle Tastings & Seminare bis Ostern abgesagt worden. Wie viele Gastronomen kämpfen auch Manuela Sporbert und Jürgen Hammer ums Überleben: „Deshalb möchten wir darum bitten die Seminargebühren nicht zurückzufordern, sondern auf Ausweichtermine später im Jahr umzubuchen oder sie als Wertgutschein zu verwenden. Das würde uns sehr helfen!“
Hammers Weinkostbar, Körtestraße 20, Kreuzberg, Tel. 030 69 81 86 77, info@hammers-wein.de, www.hammers-wein.de

Foto: Hetz Hetz - Restaurant und Weinbar

Hetz – Restaurant und Weinbar
Gerade vor ein paar Monaten eröffnet und schon im Krisenmodus. Doch Küchenchef Richard Reichelt stellt sich den Herausforderungen. Es werden dienstags bis samstags von 16 bis 18 Uhr kleine Gerichte und Wein angeboten, die bestellt und abgeholt werden können, auch ein Drei-Gänge-Genießer-Menü ist im Angebot.
Hetz – Restaurant und Weinbar, Vorbergstraße 10a, Schöneberg, Tel. 030 78 95 90 01, www.restaurant-hetz.de

Foto: Nils Hasenau Jolesch

Jolesch
Das Restaurant Jolesch bietet ab dem 18.3.2020 alle Klassiker wie Schnitzel, Tafelspitz, Gulasch, Kaiserschmarrn und Apfelstrudel frisch zubereitet zum Mitnehmen an. Auch Getränke (Säfte, Bier, Wein) können im Jolesch erworben werden. Gäste können ihre Bestellung via E-Mail oder telefonisch aufgeben und die Bestellung dann unproblematisch im Restaurant bezahlen – auch per kontaktloser Kartenzahlung. Auch der Service von https://www.lieferando.de/cafe-restaurant-jolesch-1 kann in Anspruch genommen werden. Außerdem bietet das Restaurant in seinem Onlineshop auch weiterhin eine beeindruckende Auswahl an österreichischen Weinen an, die man sich problemlos nach Hause liefern lassen kann.
Jolesch, Muskauer Straße 1, Kreuzberg, Tel. 030 612 35 81, mail@jolesch.de, www.jolesch.de

Foto: Kinnaree Thai Kinnaree Thai

Kinnaree Thai
In dem vom thailändischen Handelsministerium mit dem Premium-Siegel ausgezeichneten Restaurant können Sie die Gerichte von der Haupt- und der vegetarischen Karte von 12 bis 21 Uhr telefonisch bestellen und dann abholen. Dazu gibt es einen „to go“-Rabatt von 5 Prozent bei einem Bestellwert ab 20 Euro und 10 Prozent bei einem Bestellwert ab 60 Euro. Sie können sich das bestellte Essen auch liefern lassen, dann fallen aber Lieferkosten an.
Kinnaree Thai, Südstern 14, Kreuzberg, Tel. 030 57 794 199, www.kinnaree-thai.de

Foto: Nils Hasenau Kreuzberger Himmel

Kreuzberger Himmel
Von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 22 Uhr gibt es einen Lieferservice. Auch ein Takeaway-Service wird in der Yorckstraße angeboten und per PayPal erleichtert.
Kreuzberger Himmel, Yorckstraße 89, Kreuzberg, www.kreuzberger-himmel.de.
Außerdem produziert der Kreuzberger Himmel, ein Restaurant, das von Geflüchteten betrieben wird, täglich ein Menü und beliefert damit die Berliner Tafel.
Spenden hierfür sind erforderlich und erwünscht: www.beanangel.direct/spenden

Foto: Lokal Lokal

Lokal
Auch das Lokal muss natürlich vorübergehend schließen. Es bietet aber weiterhin von 12 bis 20 Uhr eine Auswahl an Speisen und Weinen zum Mitnehmen an und liefert, wenn gewünscht. Bei Fragen und bei Bestellungen bitte anrufen oder eine E-Mail schicken.
Lokal, Linienstraße 160, Mitte, Tel. 030 28 44 95 00, reservierung@lokal-berlin.com, www.lokal-berlin.blogspot.com

Foto: My deli love My deli love

my deli love
Sie haben Durchhalte­vermögen, einerseits. Auf der anderen Seite machen sie einfach gutes, gesundes und vegetarisches Essen. Seit mittlerweile fast zwei Jahren versorgen Fan-Lin Dieskau und Ehemann Dennis den Kiez um die Lützower Straße mit Bagels, Salaten, Suppen und kreativen Smoothies, Shakes, Bowls sowie Torten, Kekse und Kuchen zu den Kaffeekreationen. Jetzt heißt es montags bis freitags von 11 bis 14 Uhr „only to go“!
my deli love, Lützowstraße 46, Tiergarten, Tel. 030 284 204 24, www.mydelilove.de

Foto: Selina Schrader Mutter Lustig

Mutter Lustig
Saisonal, so lautet Alexander Wels’ Arbeitsprinzip. Er ist der Küchenchef bei Mutter Lustig und bietet mit seinem Team jeweils Freitag, Samstag & Sonntag von 17 bis 21 Uhr drei Modelle zur gastronomischen Versorgung ihrer Gäste an: To go – Vor Ort bestellen und das Essen mitnehmen (kein Mindestbestellwert); Abholung – Von daheim oder unterwegs bestellen und das Essen vor Ort zu einem festen Termin abholen (Mindestbestellwert 15 Euro); Lieferung – Von daheim oder unterwegs bestellen und das Essen kostenlos zu einem festen Termin nach Hause liefern lassen (Mindestbestellwert 35 Euro). Die Speisekarte ist auf der Homepage zu sehen. Aktuelle Liefergebiete sind: 12439 (Niederschöneweide); 12459, 12555, 12557, 12559 (Köpenick); 12487, 12489 (Adlershof); 12527 (Grünau); weitere Gebiete sind in Planung. Die Bezahlung erfolgt vorab per PayPal sowie vor Ort per PayPal oder EC-Karte. Übrigens: Bei jeder Bestellung erhalten Sie eine Mutter-Lustig-Gutscheinkarte mit einer Gutschrift in Höhe von 10 Prozent auf den Bestellwert. Sobald Mutter Lustig wieder geöffnet hat, kann diese Gutschrift dann eingelöst werden.
Mutter Lustig, Müggelheimer Straße 1, Köpenick, Tel. 030 64 09 48 84, www.mutter-lustig.berlin

Nobelhart & Schmutzig

Nobelhart & Daheim
Geliefert wird: Die landwirtschaftlich-orientierte Küche von Micha Schäfer mit den besten Lebensmitteln aus der Region Berlin / Brandenburg, der ein oder anderen besonderen Flasche aus dem wohlgefüllten Keller und was es sonst noch so für die Nobelhart-Stimmung daheim nötig ist. Per Lieferung oder Abholung und soweit vorbereitet, „dass Sie dafür keinen grummeligen Micha brauchen, sondern Ihren Herd, ein paar Töpfe und die lieben Menschen, mit denen Sie das Ganze teilen möchten.“ Billy Wagner und Team machen es möglich. Und das Angebot wechselt wöchentlich. Die aktuelle Speisefolge wird freitags per Newsletter veröffentlicht.
Nobelhart & Schmutzig, Friedrichstraße 218, Mitte, Tel. 030 25 94 06 10, www.nobelhartundschmutzig.com

Foto: Parkstern Parkstern

Parkstern
Das Team bleibt dem Berliner Nordosten auch weiterhin kulinarisch treu. Ab sofort kann man am Montag und Mittwoch bis Samstag ab 18 Uhr und Sonntag ab 12 Uhr neben hausgemachtem Brot und diversen Dips, Aufstrichen, Weinen und Feinkostartikel auch regionales Wildschwein, Bœuf bourguignon und andere Speisen telefonisch bestellen und abholen. Das Angebot wechselt je nach Frequentierung und „wir sind unendlich dankbar über die Welle der Solidarität die uns bereits entgegengeschlagen ist“.
Parkstern, Parkstraße 31, Weißensee, Tel. 030 96 06 86 36, info@parkstern.de, www.parkstern.de

Foto: Refueat Refueat

Refueat
„Wir schlagen mit unserem Essen Brücken“, das erklärte Aymann Azzawi, der Initiator von Refueat vor geraumer Zeit, denn er arbeitet mit Refugees aus dem Nahen Osten mit dem Ziel der Eingliederung in Arbeit und Kommunikation. Damit das so bleibt arbeitete er samt Team auf Hochtouren an ihrem Onlineshop. Der war nämlich ursprünglich auf „Meeting- & Business-Platten“-Catering ausgerichtet. Jetzt gibt es eine weitere neue Kategorie: „Home Office Spezial“. Es gibt von leckerem hausgemachtem Frühstück und Brunch bis Dinner und Nervennahrung alles, was das Leben kulinarisch reicher macht. Es kann geplant bestellt, geliefert oder abgeholt werden.
Refueat, Bautzener Straße 40, Schöneberg, Tel. 0176 241 24 366, www.refueat.de

Sissi

Sissi
Das Team von der Sissi ist auch in Krisenzeiten für die Gäste da und bietet einen Schnitzel-Notdienst zum Abholen an: Montag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 21 Uhr. Übrigens: außerdem gibt es auch noch Käsespätzle und Saftgulasch.
Sissi, Motzstraße 34, Schöneberg, Tel. 030 21 01 81 01, www.sissi-berlin.de

Foto: Selina Schrader The Catch

The Catch
Das japanische Izakaya-Restaurant in Charlottenburg bietet einen Takeaway- und Lieferservice (für Bestellungen von mind. 50 Euro und in einem Radius von 3 km) an, der in der Zeit von 12 bis 21 Uhr verfügbar ist. Bestellungen werden telefonisch oder direkt online über die Website entgegengenommen. Übrigens: Das Foto wurde letztes Jahr aufgenommen, wie man unschwer an der guten Stimmung erkennen kann!
The Catch, Bleibtreustraße 41, Charlottenburg, Tel. 0175 222 00 95, https://webshop.weorder.com/?restaurant=22366

Foto: whitekitchen theNOname

theNOname
Küchenchef Vicenzo Broszio entwickelt mit seinem Team einen Lieferdienst und neue Gerichte zum Mitnehmen. Es ist „eine kleine genussvolle Auszeit“ mit selbstgemachten Ravioli und dazu passenden Weinen, empfohlen von Sommelier Steve Hartzsch. Das Angebot umfasst Ravioli mit Shiitake, Lauch und Sonnenblumenmilch, Ravioli mit Kalbsbäckchen, Rosenseitling und Schwarzwurzelcrema ⁠und Ravioli mit Rochen, Spargel, Karotte und Krustentierbisque und kostet pro Portion 12,50 Euro, bei Pick-up 11 Euro. Die Ravioli müssen Zuhause oder im Büro nur noch für etwa fünf Minuten aufgewärmt werden. Eine Anleitung ist anbei. Steve Hartzsch verkauft alle Weine seiner Karte auch außer Haus. Seine besonderen Pakete: Zwei Portionen Ravioli der Wahl inkl. einer Flasche Rotwein 2013 Teroldego, Az. Agr. Foradori, Trentino 0,75 l für 49 Euro bei Lieferung (46 Euro für Selbstabholer) oder zwei Portionen Ravioli der Wahl inkl. einer Flasche 2018 Sauvignon Blanc, Weingut Knauß, Württemberg 0,75 l für 40 Euro bei Lieferung (37 Euro für Selbstabholer). Geliefert wird ⁠von Dienstag bis Samstag zwischen 12 und 19 Uhr innerhalb einer Stunde umweltfreundlich mit dem Fahrrad in die Bezirke Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte.
theNOname, Oranienburger Straße 32, Mitte, Tel. 030 28 87 77 88, info@the-noname.de, www.the-noname.de

Foto: Viniculture Viniculture

Viniculture
In Zeiten der Krise bietet Viniculture den Berliner Kunden nun einen täglichen Lieferservice, direkt an die Haustür. Dabei gibt es, krisensolidarisch, keinen Mindestbestellwert. Im Gegenteil: Viniculture spendet 10 Prozent der Shopping-Umsätze an „Kochen für Helden“ (siehe oben). Für alle Neugierigen, die sich von Naturwein gerne überraschen lassen wollen, gibt es die Möglichkeit, sich ein Naturweinpaket zu bestellen. Dieses Paket zu 49 Euro beinhaltet drei verschiedene Weine, die regelmäßig von fachkundigen Mitarbeitern zusammengestellt werden. Für alle überzeugten Fans der biodynamischen Kelterei gibt es auch die „Vinibox“. Diese Box kommt alle drei Monate ins Haus, umfasst ebenfalls dreierlei ausgesuchte Produkte – inklusive Rezeptvorschläge und Anekdoten – und beläuft sich auf einen jährlichen Kostenpunkt von 199 Euro.
Viniculture, Grolmanstraße 44/45, Charlottenburg, Tel. 030 883 81 74, www.viniculture.de, Mo–Fr 11-20 Uhr, Sa 10–18 Uhr

Foto: Wein und Glas Wein und Glas

Wein und Glas
Bei Wein und Glas geht alles weiter wie gehabt. So gut es eben geht. Das Geschäft selbst bleibt für alle geöffnet, die sich weiterhin aus dem Haus trauen. Für alle anderen gibt es den hauseigenen Lieferdienst. Der bringt den guten Tropfen für neun Euro Lieferkosten direkt vor die eigene Haustür. Dabei gilt, was auch vor der Krise galt: der Kunde ist König. Um diesen mit individuellen Angeboten ein maßgeschneidertes Angebot präsentieren zu können, ist innerhalb der Öffnungszeiten stets eine kompetente telefonische Beratung verfügbar. Die Palette von Weinen sei einfach zu komplex, um vorgefertigte Boxen zu verschicken, sagt Sebastian Raabe. „Stattdessen kann ein Kunde beispielsweise einfach einen Bordeaux suchen und uns ein gewisses Preisfenster nennen. Dann suchen wir gemeinsam nach dem richtigen Wein.“ Dabei sollten die Kunden jedoch im Blick behalten, dass ein guter Wein selten unter zehn Euro pro Flasche zu haben ist. Auch für absolute Neulinge in der Weinlandschaft ist es möglich, sich individuelle Pakete zusammenstellen und schicken zu lassen. Diese können dann zum Beispiel einen ersten Überblick über die verschiedenen Rebsorten geben.
Wein und Glas, Prinzregentenstraße 2, Wilmersdorf, Tel. 030 235 15 20, info@weinundglas.com, www.weinundglas.com, Mo-Fr 10-18.30 Uhr, Sa 10-16 Uhr, Liefergebühr 9 €, ab 120 € entfällt diese. Kein Mindestbestellwert. Lieferungen im Ring, außerhalb nach Absprache.

Foto: Mike Hughes Zenkichi

Zenkichi
Ab Montag, den 23. März, bietet das Team einen eigenen Lieferservice an, der Gäste in der Nachbarschaft mit hochwertigem Nigiri, Maki sowie einer speziellen Auswahl an Sake versorgt. Außerdem bietet das Restaurant in seinem Onlineshop weiterhin eine große Auswahl an Premium Sake, die man sich problemlos deutschlandweit nach Hause liefern lassen kann.
Zenkichi, Johannisstraße 20, Mitte, Tel. 030 24 63 08 10, www.zenkichi.de


Bis auf Weiteres leider geschlossen:

Peking Ente

Peking Ente
Das Restaurant hat zum ersten Mal seit 20 Jahren die Tür zum Restaurant geschlossen, ohne zu wissen, wann sie wieder geöffnet wird. „Das tut weh und fällt meinen Eltern, meinem ganzen Team, schwer. Bitte vergesst uns nicht. Denn wenn das alles vorbei ist, wollen wir mit euch ein großes Fest feiern!“
Peking Ente, Voßstraße 1, Mitte, Tel. 030 229 45 23, www.peking-ente-berlin.de